DIE POKERVARIANTE – TRIPLE DRAW
Wer schon einmal Online Poker gespielt hat, weiß, dass es gerade beim Poker zum Schluss meist auf das beste Blatt ankommt. Umso mehr wird sich jeder wundern, der auf die Pokerart Triple Draw stößt. Hierbei ist nämlich genau das Gegenteil der Fall. Das Ziel beim Triple Draw für jeden Spieler sollte sein, innerhalb der einzelnen Runden möglichst das schlechteste Blatt zu bekommen und sich auf diese Weise den Pott zu holen. Aus diesem Grund wird die Pokerart Triple Draw auch ein sogenanntes Lowball-Spiel.
Möchte man ein Spiel mit Triple Draw wagen, steht man zuerst einmal vor der Qual der Wahl. Bei dieser Pokervariante gibt es nämlich zwei Unterarten, die jede für sich gewisse Merkmale aufweist. Die erste Variante hierbei ist die sogenannte Triple Draw 2-7. Bei diesem Spiel werden die Asse auch als solche gewertet und nicht wie bei der anderen Unterart als 1. Somit ist das schlechteste Blatt und damit Gewinnerblatt die Zahlenfolge 2, 3, 4, 5 und 6 und das möglichst in wenigstens zwei unterschiedlichen Farben. Des Weiteren zählen beim Triple Draw 2-7 auch alle üblichen Poker Kombination wie zum Beispiel Flushes, Full Houses und Straights. Selbstverständlich sind diese Pokerblätter beim Triple Draw 2-7 eher eine schlechte Kombination, um zu gewinnen.
Die zweite Variante für ein Spiel mit Triple Draw ist die sogenannte Triple Draw a-5. Hier zählt das As wie bereits oben erwähnt gleichzeitig als 1 und kann somit vor die Reihe mit 2, 3, 4 und fünf gesetzt werden. Dieses Blatt in mindestens zwei Farben wäre somit das bestmögliche Ergebnis für einen der Spieler. Außerdem werden bei dieser Variante keine Straights und keine Flushes gezählt.
Welche der beiden Triple Draw Varianten man auch wählt, in jedem Fall schließt man sich mit dieser Pokerart einem sehr aufregenden und andersartigen Spiel an. Bekommt man also die Gelegenheit, sollte man sich diese nicht entgehen lassen und eine Runde wagen.
Wie Triple Draw Poker gespielt wird
Beim Triple Draw handelt es sich um ein verdecktes Kartenspiel, worauf bereits der Namenszusatz “Draw” verweist. Das bedeutet für die Teilnehmer, dass bei dieser Pokerart keine offenen Karten auf den Tisch gelegt werden und somit keine Gemeinschaftskarten existieren. Hat man sich einer Runde Triple Draw angeschlossen, beginnt der Dealer also zu Anfang des Spiels damit, jedem Spieler fünf verdeckte Karten zu geben. Im Anschluss daran findet man sich direkt in der ersten Wettrunde wieder. Um hier eine sinnvolle Entscheidung treffen zu können, sollte man sich die Chancen anhand seiner Starthand gut ausrechnen. Auf keinen Fall darf man an diesem Punkt das Ziel des Spiels aus den Augen verlieren. Gewinnen wird schließlich nicht das beste Pokerblatt, sondern das Schlechteste. Wie bei den meisten anderen Pokerarten auch können sie die Mitspieler jetzt entscheiden, ob sie mitgehen möchten und somit den Einsatz halten, ob sie aussteigen möchten und damit die Runde verlassen, oder ob sie gleich zu Beginn den Einsatz erhöhen möchten. Gerade in der ersten Wettrunde jedoch sollte man es sich gut überlegen, ob man zu diesem frühen Zeitpunkt schon aussteigen möchte. Schließlich kann nach der Wettrunde das erste Mal getauscht werden und die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Karten noch ein gutes Stück schlechter werden können. Und genau das geschieht dann auch, sobald alle Einsätze getätigt sind. Jetzt können die Teilnehmer beliebig viele Karten beim Dealer eintauschen. Das bedeutet, wer besonders gute Karten hat, kann alle fünf gegen ein neues Blatt tauschen, und wer eh schon ein schlechtes Blatt auf der Hand hält, sollte sich mit dem Eintauschen eher zurückhalten. Haben alle Teilnehmer den Tausch vorgenommen und die entsprechende Anzahl neuer Karten erhalten, beginnt die zweite Wettrunde. Auch hier haben wieder alle Spieler dieselben Optionen wie in der ersten Wettrunde und können somit entweder mitgehen, erhöhen oder aussteigen. Sind auch in der zweiten Wettrunde alle Entscheidungen getroffen, folgen im Anschluss daran eine weitere Tauschrunde und die dritte Wettrunde. Nach der dritten Wettrunde kann noch ein letztes Mal getauscht werden, bevor es in die vierte und auch letzte Wettrunde geht. Sind in der letzten Wettrunde alle Einsätze gemachte worden, geht es auch gleich weiter in den Showdown. Hierbei werden alle Karten offen gelegt und somit für die anderen Mitspieler ersichtlich. Gewinner ist wie bereits oben erwähnt, derjenige Spieler, der das schlechteste Blatt vorweisen kann.
Wie geht man beim Triple Draw Poker geschickt vor?
Auch beim Triple Draw ist der Beginn des Spiels von Bedeutung und kann über den möglichen Erfolg entscheiden. Aus diesem Grund ist die Starthand stets wichtig und sollte in diesem Fall möglichst schlecht sein. Eine gute Starthand beim Triple Draw besteht deshalb aus wenigstens zwei niedrigen Karten. Selbstverständlich kann auch eine anfänglich sehr hohe Starthand nach der ersten Tauschrunde ins Gegenteil umschlagen. Hier liegt es einfach am Spieler, ob er das Risiko eingehen möchte oder nicht. Grundsätzlich spielt für die Risikobereitschaft auch die Teilnehmerzahl eine nicht zu unterschätzende Rolle. Spielen also fünf oder sechs Teilnehmer in einer Runde, sollte man sich den Einstieg ins Spiel mit einer hohen Starthand sehr gut überlegen, da die Chancen schwinden, je mehr Mitspieler in einer Runde sind.
Den Gegner im Auge behalten
Wer häufiger Online Poker spielt, weiß bereits, dass es bei allen Pokervarianten wichtig ist, den Gegner so gut wie möglich einzuschätzen. Auch beim Triple Draw ist das der Fall. Da bei dieser Pokerart jedoch nur mit verdeckten Karten gespielt wird und man somit keinen eindeutigen Anhaltspunkt für das Blatt des Gegners bekommt, sollte man bei den Tauschrunden sehr wachsam sein. Je mehr Karten der Mitspieler also tauscht, umso eher kann man davon ausgehen, dass dieser ein schlechtes Blatt auf der Hand hat. Tauscht dagegen einer oder mehrere Teilnehmer stets sehr wenige oder gar keine Karten, sollte man selber nur mit einem wirklich sehr guten Blatt am weiteren Spielverlauf beteiligen. Niemals sollte man aber vergessen, dass beim Triple Draw das niedrigste Pokerblatt den Topf gewinnt. Beim Triple Draw kommt die Erfahrung meist aus der Übung heraus. Je öfter man diese Pokervariante also spielt, umso eher bekommt man ein Gefühl für ein wirklich gutes Blatt.
Wer jetzt Lust auf eine Runde Triple Draw Poker bekommen hat, sollte einfach gleich mal einen Klick zu Pacific Poker machen und sich der nächsten Runde anschließen.
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