GRUNDLAGEN DES POKERSPIELS
zuvor genaustens über die Gesetzgebung ihrer Heimatstadt informieren sollten. Sobald Sie diese Schritte ausgeführt haben, steht einer fröhlich-lustigen Pokerpartie nichts mehr im Wege und es kann losgehen.
Ein wesentlicher Vorteil beim Spielen von Zuhause aus liegt darin, dass es im Gegensatz zum Spielen im Casino keine Einsatzminimum gibt und Sie selber entscheiden können, mit welchen Mindesteinsätzen Sie beginnen. Auf diese Weise kann man in den Genus seines wirklich aufregenden Pokerabends kommen, obwohl die Einsätze im Cent-Bereich liegen, was psychologisch einen fast identischen Effekt zu hohen Spieleinsätzen haben kann, wenn man sich ausreichend mit dem Pokerspiel identifiziert. Zu Beginn sollten Sie sich zudem entscheiden, ob Sie lieber ein Turnier oder ein Einzelspiel spielen möchten. Turniere sind etwas langwieriger, machen aber den meissten Spielern auch mehr Spass, Einzelspiele sind schneller, dafür aber auch etwas oberflächlicher, da ein einzelnes Spiel über Gewinn oder Verlust entscheidet, im Gegensatz zum Turnier, wo sich mit jedem Turnierspiel alles, jederzeit ändern kann. Allerdings liegt der Nachteil beim Turnier darin, dass sich ein Spieler, welcher aus dem Turnier ausgeschieden ist, sehr langweilen kann, wenn er lange warten muss, bis das Turnier zünde gespielt ist.
Die sog. Einzelspiele stellen mit Sicherheit eine spontanere Art des Pokerspiels dar, da alle Mitspieler sich jederzeit einkaufen können, es sei den es wurden andere Grundregeln vereinbart, welche zuvor entweder vom Gastgeber oder von den Spielteilnehmern vereinbart wurden. Zu diesen Grundregeln gehören Faktoren wie z. B.: Welche Pokervariante wird gespielt? Sind die Einsatzregeln No-Limit, Limit oder Pot-Limit? Wie hoch ist der Buy-In? Die Möglichkeit dass man die Einsatzregeln je nach Belieben aussuchen, verändern und optimieren kann, machen Poker zu einem sehr formbaren Spiel, also überlegen Sie sich vor Spielbeginn genau, welche Optionen Sie wählen, um eine Spielatmosphäre zu erschaffen, von der alle Gäste profitieren und den größtmöglichen Spaß haben.
Zu den Grundregeln (Spielrahmen) gehören:
Anzahl der Spieler
Entscheiden Sie sich für eine willkürliche Anzahl von Spielteilnehmern, basierend auf der Pokervariante für die Sie sich entscheiden. In der Regel sollte diese bei zwischen acht und zehn Spielern liegen pro Pokerpartie liegen.
Die Karten
So gut wie alle Versionen des Pokerspiels vewenden ein Standard-Kartenspiel mit 52 Spielkarten. Bei den Pokervarianten Lowball und Draw Poker wird allerdings zeitweilig ein sogenannter Joker genutzt, welcher als zusätzliches Ass seine Funktion findet oder um einen “Straight” oder “Flush” komplett zu machen.
Jetons, Pokerchips
Wer kennt sie nicht, die allerorts beliebten Pokerchips. Sollten Sie eher daran gewohnt sein, mit echtem Geld oder Zettelchen als Spieleinsatz zu spielen, so können Sie dies auch weiterhin tun, allerdings empfehlen wir echte Pokerchips, da diese den Spielern ein sehr typisches, einzigartiges Gefühl fürs Pokern geben, dass sich durch Münzen oder Zettelchen nur schwer ersetzen lässt. Pokerchips sind bereits seit Jahrhunderten bekannt und entsprechend beliebt, ganz egal ob sie aus Plastik, Kunststoff, Glas, Ton oder Metall hergestellt wurden – sie gehören einfach zu einer richtigen Pokerpartie mit dazu und verleihen dem Spiel eine extra Briese an Spannung und Unterhaltung.
Die Grundregeln festlegen:
Wie bereits erwähnt sollten sich die Spieler auf sog. Grundregeln einigen, bevor das Spiel anfängt. Diese Regeln sin dim Prinzip endlos, da Jeder seine eigenen Regeln mit ins Spiel einbringen kann. Zu den gängigsten Regeln gehören: Für welche Pokervariante entscheidet man sich? Spielt man diese als Einzelspiel oder als Turnier? Sind die Einsatzregeln No-Limit, Limit oder Pot-Limit? Wie hoch ist der Buy-In? Gibt es die Möglichkeit zum Re-Buy, d.h. zum Wiedereinkaufen in ein laufendes Spiel? u.s.w.
Ein Beispiel wie man Poker spielt:
• Man entscheidet sich für die Pokervariante Texas Hold’em mit 52 Karten, als Einzelspiel.
• Bevor das Spiel beginnt werden einmalig die Einsatzregeln festgelegt (No-Limit, Buy-In von 5 Euro, Re-Buy von 10 Euro möglich). Danach wird der sogenannte Dealer-Button ausgelost. Hierbei bekommt jeder Teilnehmer eine offene Spielkarte und der Spieler, der die die höchste Spielkarte erhält, beginnt mit dem Dealer-Button. Sollte es zu einer Pattsituation kommen, bei der zwei oder mehrere Spieler gleich hohe Karten erhalten haben, entscheidet ausnahmsweise die Farbe, wer mit dem Dealer-Button beginnen darf. Der Dealer-Button und die “Blinds” wandern nach jeder Runde des Spiels im Uhrzeigersinn jeweils einen Spieler weiter, parallel dazu erhöhen sich die “Blinds” nach einer festeglegten Spielzeit.
• Alle Spielteilnehmer erhalten zwei verdeckte Karten, welche auch als “Hole Cards” bzw. “Pocket Cards” bezeichnet warden und zwei dieser Spieler (jeweil rechts und links vom Dealer sitzend) erbringen die Mindeseinsätze, auch “Small Blind” und “Big Blind” genannt.
• Nach erhalt der Spielkarten und dem Setzen der Blinds können die Spieler frei entscheiden, ob Sie mit den in ihren Händen befindlichen Pokerblättern an der Pokerrunde teilnehmen, oder lieber austeigen möchten. Danach folgt die erste Setzrunde. Um anschliessend an der Pokerrunde teilzunehmen, ist ein Mindesteinsatz in Höhe des “Big Blinds” notwendig und währendessen kann jeder Spieler das Gebot beliebig erhöhen. Sollte dies der Fall sein nachdem die anderen Spieler bereits ihre Einsätze gemacht haben, so müssen alle Teilnehmer die Differenz an Chips einbringen, welche zwischen ihrem aktüllen und dem höchsten Einsatz liegt. Will ein Spieler bei der Erhöhung nicht mitgehen, so sind alle seine bis dahin erbrachten Einsätze unwiederbringlich verloren und landen im Gewinn-Pot, den erst wenn alle Spieler dieselbe Summe an Pokerchips einsetzen, geht es mit der Spielrunde weiter.
• Danach kommt es zur Ausgabe der ersten drei Gemeinschaftskarten, auch “Community Cards” genannt. Dieser Vorgang wird als “Flop” bezeichnet. Die drei Gemeinschaftkarten warden hierbei vor den Augen aller Spielteilnehmer aufgedeckt und es folgt eine weitere Einsaztrunde. Die verbleibenden Spielteilnehmer können nun entscheiden zwischen “checken” (Aufdecken) oder “raisen” (Erhöhen). Beim “Checken” werden keine weiteren Pokerchips gesetzt, was man solange machen kann bis ein erneutes Gebot an Pokerchips gesetzt, bzw. Erhöht wird. Sollte keiner der Spieler erneut setzt wollen, erfolgt die direkte Ausgabe der nächsten Gemeinschaftskarte. Wenn aber ein Spielteilnehmer erhöht (Mindesteinsatz in Höhe des “Big Blinds”), so haben die anderen Spieler folgende Optionen:
o (to call) – sie gehen einfach mit dem neün Einsatz mit.
o (to raise) – sie erhöhen “raisen” den bereits getätigten Einsatz.
o (to fold) – sie passen, d.h. sie gehen nicht mit, was zum Verlust aller bis dahin geleisteten Einsätze führt.
• Erst wenn alle Spieler dieselbe Summe an Pokerchips eingesetzt haben, geht es mit der Spielrunde weiter.
• Anschliessend kommt es zur Ausgabe der vierten Gemeinschaftskarte, dem sogennanten “Turn” und es folgt eine weitere Setzrunde, wie nach dem “Flop”.
• Nun kommt es zur Ausgabe der letzten Gemeinschaftskarte, der sogenanten “River”, was dazu führt dass insgesamt alle Fünf Gemeinschaftskarten offengelegt wurden und jeder Teilenehmer den Wert seines Pokerblattes erkennen, sowie seine Mitspieler einschätzen kann. Darauf folgt die letzte Setzrunde. Sollten auch hier wieder alle Spieler auf dem gleichen Stand bleiben, so geht die Ermittlung des Rundengewinners durch Offenlegung der Spielkarten weiter, dem sogenannten “Showdown”.
• Jetzt wird der glückliche Gewinner des Gewinn-Pots ermittelt, in welchem sich alle, bis dahin eingesetzten Spielchips, die während des gesamten Pokerrunde getätigt wurden, befinden. Gewinner ist der Spieler, der mit 5 Karten das höchste Pokerblatt erhalten hat. Gewonnen hat wer das stärkste Pokerblatt, bestehend aus 5 der 7 gespielten Karten, nämlich den besten aus den beiden sogenannten “Hole Cards” und den 5 Gemeinschaftskarten, in den Händen hält.
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