ÜBERBLICK AUF OMAHA HIGH/LOW-MYTHEN
Strategien, die vermieden werden sollten, wenn man Omaha Hi/Lo spielt
Omaha High Low ist eine der wenigen Pokervarianten, die dem Spieler zwei Töpfe zum Gewinnen anbietet. Beim Omaha Poker spielen insgesamt 8 Teilnehmer sowohl um den High als auch um den Low Topf. Aus diesem Grund ist die beste Strategie das Anstreben beider Töpfe, auch Scooping genannt. Die Zahl der Strategien und auch Mythen, die einem angeboten werden, ist groß. Leider funktionieren viele dieser sogenannten Hilfen nicht oder nur sehr schlecht, was einem einen immensen finanziellen Verlust eintragen kann. Aus diesem Grund haben werden folgend die hartnäckigsten Gerüchte und Mythen aufgelistet.
Mythos 1 beim Omaha Hi/Lo – Alle Starthände mit einem As spielen
An diesem Punkt sei gleich einmal gesagt, dass es sich nicht um Texas Holdem handelt! Obwohl sich ein As beim Holdem gut anhört, kann es im Gegenzug dazu beim Omaha verhängnisvoll werden. Strebt man zum Beispiel nach einer niedrigen Hand, kann das As zu einem Hinderungsgrund werden. Als Beispiel die Starthand: A755. Mit dieser Hand hat man zwar sehr viele Möglichkeiten, die Gewinnchance ist jedoch trotzdem lediglich auf den niedrigen Topf beschränkt. Nur ein Wunder beim Flop könnte diese Chance noch verbessern. Das As selber ist an bestimmte Situationen gebunden, wenn man danach strebt, zu scoopen. Ein schwaches As bringt einen in die Lage, bis in die 4te oder 5te Straße vorzudringen, wobei dieser Run meist nur von kurzer Dauer ist. Ist man sich nicht sicher, welche Starthände man spielen sollte, ist es ratsam sich über die Omaha Poker Strategie für Beginner zu informieren. Auch Starthände ohne As können zu einem Desaster werden, wenn sich das As beim Flop zeigt. Betrachtet man die Situation einmal realistisch, bringt einem ein As in der Starthand nicht immer Vorteile beim Flop. Trotzdem sollte man Starthände ohne As meiden und sich aus der Runde zurückziehen.
Mythos 2 beim Omaha Hi/Lo – Nur die besten High Cards spielen
Starke Hände sehen immer gut aus von dem Moment, an dem man sie auf die Hand bekommt, bis zu dem Moment, an dem man sie komplettiert. Das grundsätzliche Problem hierbei ist jedoch, dass man beim Omaha Hi/Lo sowohl den hohen Topf als auch den niedrigen Topf gewinnen möchte, sodass ein Straight nur die Hälfte des Ziels ist. Geht man zum Beispiel davon aus, dass man eine Made Hand sein Eigen nennen darf und sich noch 2 Gegner am Tisch befinden. Ist man sich nun ziemlich sicher, zu wissen, dass einer dieser beiden Gegner eine niedrige Hand besitzt, kann sich jedoch im Gegenzug keinen Reim auf den zweiten Gegner machen, ist eine gute Strategie essenziell. Beurteilt man einmal diese Situation, kommt man zu dem Schluss, dass man mit seiner High Hand zwar wahrscheinlich nicht mehr rausfliegt, aber trotzdem Gefahr läuft, den High Topf teilen zu müssen. Aus diesem Grund sollte man sich selber nicht einschränken, indem man lediglich den High oder den Low Topf verfolgt. Dadurch schafft man sich eigentlich nur eine Verwundbarkeit gegenüber den anderen Spielern.
Mythos 3 beim Omaha Hi/Lo – Callen auf zukünftige Odds
Ziemlich oft beim Online Poker kann man Spieler beobachten, die zusätzliche Wetten machen, da sie ihre Hand als Anwärter für die Nuts sehen. Zwar könnte man mit dieser Vermutung recht haben, sollte jedoch kein Geld darauf Wetten, wenn die Chancen nicht richtig gut sind. Tut man es doch, findet man sich sehr schnell in einer Situation wieder, die sehr ungemütlich werden kann, da man sich seiner Hand verpflichtet hat. Damit man gar nicht erst in eine solche Situation gerät, sollte man die Anforderungen an seine Starthände verschärfen. Wer sich hier nicht sicher ist, sollte sich mit der Omaha Poker Strategie für Beginner vertraut machen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Callen auf zukünftige Odds einen auf lange Sicht sehr viel Geld kosten kann.
Mythos 4 beim Omaha Hi/Lo – Die Outs im Auge behalten
Setzt man einmal die möglichen Pokerkombinationen beim Omaha Hi/Lo in Relation mit anderen Pokerarten, merkt man schnell, dass es hier sehr viel mehr gibt. So hat man beim Omaha mehr Karten auf dem Tisch, mehr Outs und meist auch größere Töpfe. Grundsätzlich sollte man kein so großes Augenmerk auf die Outs werfen wie auf die Bildung der Nuts. Der schlimmste Fall, der hiebei eintreten könnte, ist, sich den High oder Low Topf mit einem anderen Gegner teilen zu müssen, weil man seine Aufmerksamkeit schleifen hat lassen. Grundsätzlich sollte man seine Hand beim Flop noch einmal sehr streng beurteilen und sich danach lediglich auf die Outs konzentrieren, die man für die Bildung der Nuts bräuchte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es beim Omaha Hi/Lo zahlreiche gut funktionierende Strategien gibt, die einem viel Geld einbringen können. Im Gegenzug sollte man jedoch auf der Hut sein und sich von Tipps fernhalten, die genau das Gegenteil bewirken würden. Also Augen auf, die Grundlagen lernen und sich nicht blenden lassen!
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