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Die WSOPE – Europa im Bann des Poker
Die World Series of Poker Europe ist das europäische Pondon zur World Series of Poker. Noch vor wenigen Jahrzehnten mussten Spieler, die sich an einem der bekanntesten und beliebtesten Pokerturnier der Welt beteiligen wollten, auf den Weg nach Las Vegas machen, um dort ihr Glück zu versuchen. Auch wenn hartgesottene Spieler diesen Weg nicht scheuten, blieb doch die Mehrheit der europäischen Spieler lieber in den heimischen Gefilden und nutzen kleinere Turniere. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2007 die World Series of Poker Europe ins Leben gerufen und somit ein vollkommen neuer Markt erschlossen.
Die erste WSOP außerhalb Las Vegas konnte sich über einen regen Zulauf freuen und so schien es, als hätten die Spieler nur auf eine solche Gelegenheit gewartet. Selbstverständlich fand sich auch bereitwillig ein Gewinner, welcher das erste Bracelet erhielt, das nicht in Las Vegas vergeben wurde. Allein das stellte schon einen echten Meilenstein in der Geschichte der World Series of Poker dar.
Im Grunde genommen ist die WSOPE sehr ähnlich gestaltet wie ihr großer Bruder die WSOP, und doch gibt es einige kleine aber feine Unterschiede. So ist die Teilnehmerzahl bei der World Series of Poker Europe begrenzt, was sich durch die räumliche Begrenztheit der meisten europäischen Kasinos bedingt. Des Weiteren ist die WSOPE ein sehr prestigeträchtiges Turnier, was auch nach außen hin ersichtlich sein soll. So kann es den Spielern schon passieren, dass an den Tischen Sakkopflicht besteht. Ansonsten finden die einzelnen Events wie bei der WSOP auch, an verschiedenen Veranstaltungsorten statt und an jedem Einzelnen fanden sich in den wenigen Jahren der WSOPE echte Größen der Pokerwelt ein.
Eines lässt sich unbestritten über die WSOPE sagen, die Creme de la Creme der Pokergemeinschaft hat sich bereits in den Turnieren versucht. Egal welches Jahr der World Series of Poker Europe man nimmt, sieht man sich die Teilnehmerlisten einmal an, finden sich dort stets zahlreiche namhafte Pokerprofis und nur wenige unbekannte Spieler. So versuchten sich im Jahr 2007 bei der Premiere der WSOPE Profis wie zum Beispiel Andy Bloch, Tony G, Jennifer Harmann und viele mehr.
Selbstverständlich stehen auch die Preisgelder der WSOP in nichts nach und so können sich die Gewinner über Summen in Millionenhöhe freuen. Wie bereits erwähnt, gibt es bei der World Series of Poker Europe für die Gewinner auch Bracelets, welche schon bei der WSOP heiß begehrt sind. Diese schmucken Armbänder haben nicht nur einen immensen Geldwert, sondern sind gleichzeitig für jeden Spieler ein echtes Statussymbol.
Sicherlich finden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche bekannte und professionelle Pokerspieler bei der World Series of Poker Europe ein und so darf man sich schon jetzt auf die heißen Duelle freuen!
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Die EPT- Auch daheim gibt es viel zu tun
Galt Poker früher als Domäne der westlichen Welt, gewann das Spiel durch verschiedene Einflüsse in den letzten zehn Jahren zunehmends auch an Einfluss auf Europa. Aus diesem Grund wurden immer mehr Pokerturniere und Veranstaltungen in dieser Richtung für den europäischen Raum ins Leben gerufen. Eine dieser Turnierreihen ist die European Poker Tour, kurz EPT, welche seit dem Jahr 2004 immer wieder durch die Lande tourt. Der Initiator der EPT ist John Duthie, welcher sich dem Beispiel der World Poker Tour anschließen wollte und ein solches Event auch für Europa erschaffen wollte. Und eines muss man neidlos zugeben, dieses Vorhaben ist im wirklich geglückt. Schließlich stellt die EPT heute eines der bedeutendsten Pokerturniere für den europäischen Raum dar und es versuchen sich jährlich viele bekannte Pokerprofis in diese Turnierreihe.
In den Anfängen der European Poker Tour waren die Buy-Ins noch relativ gering und so blieben natürlich auch die High Roller Pokerprofis aus. Doch der Veranstalter lernte schnell aus seinen Erfahrungen, weshalb in den Jahren 2007 und 2008 die Buy-Ins in die Höhe schnellten und zugleich auch die zulässigen Teilnehmerzahlen angehoben wurden. Und wie heißt es so schön? Wenn Du sie rufst, werden sie kommen! Genauso war es auch bei der EPT. Ab diesem Zeitpunkt strömten die renommierten Pokerprofis zur European Poker Tour und sorgten so für die gewünschten Schlagzeilen.
Wie bereits erwähnt, ähnelt die EPT sehr dem großen Vorbild, der World Poker Tour, es gibt jedoch ein paar Unterschiede, welche die European Poker Tour so einzigartig machen. So finden sich am Finaltisch der EPT insgesamt acht Spieler ein. Außerdem finden die Turniere im Gegensatz zur WPT ausschließlich in europäischen Ländern statt, was im Grunde genommen eigentlich nur selbstverständlich ist. Des Weiteren kann die EPT auf einen echten Rekord verweisen. In der dritten Saison fanden sich insgesamt 700 Spieler zum Finale in Monte Carlo ein, was die höchste Teilnehmerzahl überhaupt in einem Pokerturnier außerhalb der USA darstellt.
Wie andere große Turnierreihen auch wird auch die EPT von großzügigen und prestigeträchtigen Sponsoren unterstützt. So hat sich schon früh der bekannte online Poker Anbieter Pokerstars um die European Poker Tour verdient gemacht und ist bis heute der größte Vertragspartner der beliebten Turnierreihe.
Im Jahr 2010 machte die European Poker Tour leider eher traurige Schlagzeilen, als bewaffnete Räuber das Turnier in Berlin überfielen und sich mit einer satten Beute aus dem Staub machten. Zurück blieben damals verängstigte Spieler und ein paar verletzte Sicherheitsleute. Die Räuber hingegen konnten sich nicht lange am erbeuteten Geld erfreuen, da sie Wochen später von der Polizei aufgegriffen wurden. Inzwischen sind sogar schon die Urteile gefällt und die Täter ihren gerechten Strafen zugeführt.
Bleibt zu hoffen, dass die EPT in Zukunft nur erfreuliche Nachrichten hervorbringen wird und eines ist schon jetzt sicher, der Beliebtheit konnten auch ein paar Räuber keinen Abbruch verschaffen.
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