Ira Rubin von Guatemala nach Miami überführt 30 April 2011
Seit dem geschichtsträchtigen Tag, genannt der “Schwarze Freitag”, sind nun schon zwei Wochen vergangen. An diesem Tag wurden insgesamt 11 Personen angeklagt und wegen Geldwäsche, Bankbetrug und illegalem Glücksspiel verhaftet. Eine dieser Personen ist Ira Rubin, welcher zum Zeitpunkt des Zugriffs in Guatemala war und im Zuge dessen auch dort verhaftet wurde. Jetzt wurde der 52-Jährige nach Miami überführt. Rubin war als Zahlungsverwalter für Pokerstars, Full Tilt Poker und Absolute Poker tätig und steht somit voll im Visier der Ermittler.
Vergangenen Mittwoch wurde Ira Rubin dem zuständigen Richter in Miami vorgeführt, und erklärte diesem, dass er seit seiner Inhaftierung noch kein Telefonat führen durfte. Weiter sagte er aus, dass er zwar an besagtem Freitag noch eine Abmachung mit einem Anwalt in New York treffen konnte, jedoch nicht wisse, ob dieser nun seine Vertretung übernehme oder nicht.
Der Richter informierte sich daraufhin bei den zuständigen Stellen und musste feststellen, dass besagter Anwalt bis dato noch nicht bezahlt worden ist. Am 29. April sollte nun darüber entschieden werden, welcher Anwalt Rubin bei der nächsten Anhörung am 02. Mai vertreten wird. Bis dahin bleibt er weiter in Untersuchungshaft in Miami.
Wie bereits erwähnt ist Ira Rubin bei Weitem nicht der Einzige, der sich momentan in Untersuchungshaft befindet. So wurden auch noch andere Zahlungsverwalter und Manager von Pokerstars, Full Tilt Poker und Absolute Poker verhaftet und müssen sich nun vor einem Richter verantworten.
Einige der Angeklagten konnten sich inzwischen gegen Kaution wieder auf freien Fuß begeben, müssen hierfür jedoch strenge Auflagen einhalten. Die Kautionen betrugen dabei zwischen 50.000 USD und 250.000 USD.
Für Ira Rubin dürfte es hingegen schwierig werden, gegen Kaution freizukommen, da dieser nicht nur für einen der betroffenen Anbieter gearbeitet hat, sondern gleich für drei. So hat er sich laut Aussagen der Ermittler sowohl bei Pokerstars und Full Tilt Poker dem Vorwurf des Bankbetrugs schuldig gemacht, als auch bei Absolute Poker. Der Schaden beziehungsweise die Summe, um die es dabei geht, wird auf rund 3 Milliarden USD geschätzt.
Und die Vorwürfe gegen Ira Rubin sind damit noch lange nicht beendet. So wird Rubin mit insgesamt 9 Anklagepunkten in Verbindung gebracht und hat damit alle Hände voll zu tun, sich zu verteidigen. Außerdem erhärtet sich der Verdacht, dass es sich bei Rubin um die gleiche Person handelt, die im Jahr 2008 mit nicht existierenden Kreditkarten unzählige US-Bürger geprellt hat. Ob sich dieser Verdacht erhärtet, wird man im Verlauf der weiteren Ermittlungen sehen.
Es lohnt sich also dran zubleiben und bei uns die neusten Geschehnisse zu verfolgen!
Die Besucherzahlen sinken nicht nur bei Pokerstars und Full Tilt Poker 29 April 2011
Nachdem der berühmt-berüchtigte “Schwarze Freitag” nun etwa zwei Wochen her ist, lässt sich langsam aber sicher erkennen, welche Auswirkungen diese Vorgänge auf den Markt des online Poker haben wird. Seit diesem Zeitpunkt nämlich sind die Besucherzahlen bei allen Anbietern für online Poker um rund 22 % gesunken und so zeigt sich nun, wie wichtig der amerikanische Markt eigentlich für die Welt des online Poker ist. Als die Webseiten von Pokerstars , Full Tilt Poker und Absolute Poker durch das FBI gesperrt wurden, hatte dies nachweislich einen erheblichen Einfluss auf das Verhalten vieler Spieler. Im Grunde genommen wundert das auch keinen. Schließlich sind Vorwürfe wie Bankbetrug, Geldwäsche und illegales Glücksspiel kein Pappenstiel und so meiden einige Spieler seitdem online Poker Anbieter, aus Angst, ebenfalls ins Kreuzfeuer zu geraten.
Laut einem Bericht der Website Pokerscout.com hat der schwarze Freitag nicht nur negative Auswirkungen auf die betroffenen Anbieter, also Pokerstars, Full Tilt Poker, Absolute Poker und Ub.com, sondern auch auf die vielen anderen Anbieter für online Poker auf dem Markt. Und diese sind wirklich beträchtlich! Besuchereinbußen von 22 % hören sich zwar auf den ersten Blick nicht so übermäßig an, nichtsdestotrotz spüren die Unternehmen diesen Rückgang gerade finanziell sicherlich sehr stark.
Und doch gibt es in diesem Zusammenhang auch gute Nachrichten. Stellte der Anteil an Spielern aus dem US-amerikanischen Markt einstmals die große Mehrheit dar, scheint es nun so, als ob der Marktanteil sich nun auf ein Drittel geschmälert hätte. Nimmt man nun einmal den Rückgang an Besuchern zu dieser Rechnung hinzu, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass die Welt des online Poker auch ohne all die Spieler aus den USA auskommen kann.
Des Weiteren stehen ja die Chancen nicht schlecht, dass sich die Begebenheiten auf dem US-amerikanischen Markt schon bald ändern. Sollte das online Glücksspiel in den USA demnächst legalisiert werden, würde sich für die Anbieter ein ungeahntes Potenzial auftun. Sollte es zu diesem glücklichen Fall kommen, wäre es nicht zu optimistisch geschätzt, dass ab diesem Zeitpunkt rund 50 % aller Spieler aus den USA kommen würden.
Wir jedenfalls warten gespannt auf die Dinge, die da kommen mögen, und halten selbstverständlich die Daumen hoch für die Legalisierung des online Poker in den USA!
Die EPT sucht den Champion of Champions 28 April 2011
Nächsten Monat geht die European Poker Tour (EPT) in Madrid in die siebte Runde und den Teilnehmern winkt mehr als nur der Titel im großen Finale.
Anlässlich des siebenjährigen Jubiläums der EPT haben sich die Veranstalter dazu entschieden, ein gesondertes Turnier für die einstigen Sieger zu veranstalten. Bei diesem Event wird dann der Champion of Champions gesucht und so haben auch nur die Spieler eine Einladung erhalten, die sich in den vergangenen Jahren Champion der EPT nennen durften. Dabei handelt es sich um ein Freeroll-Turnier und es werden insgesamt 40 Spieler daran teilnehmen, die allesamt Rang und Namen in der Szene haben. Es fehlen zwar bis dato noch die Zusagen von etwa 20 Spielern, doch die Veranstalter zeigen sich zuversichtlich, dass alle eingeladenen Champions erscheinen werden.
Die Liste der Spieler liest sich dabei wie das Who ist Who und so werden Größen antreten wie der Profispieler von Full Tilt Poker, Patrik Antonius, der englische Profi Julian Thew, Ram Vaswani und der Gewinner des Triple Crown Gavin Griffin. Wer nun der Champion of Champions werden wird, steht noch nicht fest, aber eines ist in jedem Fall sicher, es dürfte eines der härtesten Turniere in der Geschichte des Pokers werden.
Sieht man sich die Liste der Spieler an, die ihre Teilnahme bereits bestätigt haben, so findet man dort ebenfalls nur bekannte Namen. So reiht sich dort ein weiterer Gewinner des Triple Crown ein, Roland de Wolfe, sowie einige der Top Profis aus der Pokerwelt wie zum Beispiel Bertrand Grospellier, Jason Mercier, Pascal Perrault und Peter Jepsen.
Und auch die drei weiblichen Gewinner der bisher veranstalteten European Poker Tours Vicky Coren, Sandra Naujoks und Liv Boeree haben bereits zugesagt, am Turnier des Champion of Champions teilzunehmen. Selbstverständlich streben auch die drei Damen den Titel des Champion of Champions an, wobei der Weg dorthin nicht nur den Sieg über die oben genannten Spieler verlangt, sondern es müssen noch andere Größen der Pokerwelt in die Schranken gewiesen werden. So wird auch der französische Profispieler Arnaud Mattern anwesend sein, und auch der einstige Gewinner des großen Finales, Glen Chorny lässt es sich nicht nehmen, um den Titel zu kämpfen. Natürlich wird auch der Sieger der Poker Stars Carribean Adventure, Galen Hall sein Glück versuchen.
Neben dem Ansehen erwartet die vier Bestplatzierten natürlich auch ein schöner Gewinn. So werden die Buy-Ins aus der achten Runde der EPT unter diesen vier Spielern aufgeteilt, wobei der Champion of Champions sage und schreibe 50.000 USD mit nach Hause nehmen wird. Stattfinden wird das Turnier am 13. Mai im Anschluss an das große Finale der EPT im Casino Gran Madrid.
Wir dürfen gespannt sein, wer sich Champion of Champions nennen darf!
Party Poker bringt den Gladiator und das Spring Freeroll ins Spiel 27 April 2011
Sie haben noch keinen Account bei Party Poker? Na dann sollten Sie aber sofort die Gelegenheit nutzen und sich über die spannenden Neuerungen bei Party Poker informieren. Und die sind wahrlich so lohnenswert wie nie!
Insider dürften sich noch daran erinnern und auch Neueinsteiger werden begeistert sein. Party Poker startet im Mai wieder die Aktion “The Gladiator” und bringt den Spielern damit interessante Chancen für Geldgewinne und noch mehr. Diese sogenannte Points-Challenge bietet allen Spielern die Möglichkeit, durch das Sammeln von Spielpunkten entweder große Geldgewinne oder auch ein All-Inclusive Paket für die World Series of Poker (WSOP) zu gewinnen. Dabei gilt die Devise, je mehr Punkte man sammelt, umso höher fällt der Preis aus. Die Geldgewinne sind beim Gladiator nicht zu verachten und können im Höchstfall bis zu 4.000 USD betragen. Übrigens erhält jeder Spieler, der sich einen der Bargeldpreise sichern kann, obendrauf einen Platz im 25.000 USD Freeroll von Party Poker und bekommt auf diese Weise die Chance, noch wesentlich mehr Geld zu gewinnen.
Am besten klicken Sie sich gleich einmal bei Party Poker rein, und schauen, was Ihnen der Gladiator bringen wird!
Doch das ist noch lange nicht alles, was Ihnen Party Poker in der nächsten Zeit bieten wird. Wenn Sie zum Beispiel bisher eher in einem anderen Pokerraum im VIP Level gespielt haben und sich nun entscheiden, zu Party Poker zu wechseln, gibt Ihnen Party Poker die Chance, dort gleich im VIP Level loszulegen. Dafür müssen Sie lediglich per E-Mail nachweisen, dass Sie bei einem anderen Anbieter bereits das VIP Level erreicht haben und in den nächsten 15 Tagen mindestens 1.000 Player-Points erspielen.
Und auch für die Facebook-Fans hält Party Poker eine nette Aktion bereit. Für diesen Zweck wird am 28. April um 20:00 Uhr ein Spring Million Freeroll veranstaltet, wobei alle Facebook-Fans sich mit einem Passwort beteiligen können. Dieses Passwort erhält man, wenn man am besagten Tag bei Party Poker den “Gefällt mir” Button klickt und sich somit zum Fan des Turniers macht.
Des Weiteren bietet Party Poker einen der momentan besten und rentabelsten Pokerbonusse auf dem gesamten Markt an. Wenn Sie sich neu anmelden und einen Betrag von 100 USD einzahlen, bekommen Sie 100 USD als Bonus obendrauf. Um diesen Bonus freizuschalten, müssen Sie 600 Player-Points zusammenbekommen, was kein Problem darstellen dürfte.
Am Besten schauen Sie gleich einmal bei Party Poker vorbei und überzeugen sich selbst von den interessanten und lohnenswerten Aktionen, die in naher Zukunft starten. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Spaß!
Das Everest Poker One hat einen Champion gefunden 26 April 2011
Während die meisten Menschen Ostern eher in familiären Kreisen feiern, hat sich in Monte Carlo die Creme de la Creme der Pokerwelt eingefunden, um dem Hauptevent des Everest Poker One zu frönen. Im wunderschönen Salle des Palmiers machten sich anfänglich 221 Spieler auf, den Karten zu huldigen und hofften dabei, ein dickes Stück vom Kuchen abzubekommen. Immerhin ging es dabei um einen Preispool von sage und schreibe 1.071.850 € und so wundert es auch keinen, dass die Gegner mit harten Bandagen kämpften. Am Ende konnte sich der strahlende Sieger über 300.000 Euro freuen und sich ab sofort als Champion des Everest Poker One 2011 bezeichnen.
Besonders erfreulich ist, dass der diesjährige Sieger aus dem wunderschönen Deutschland kommt. Julian Kabitzke konnte sich am Schluss durchsetzen und die anderen Teilnehmer erfolgreich in die Schranken weisen. Die Chancen, dass ein deutscher Spieler das Rennen machen würde, standen schon zu Beginn des Finaltisches nicht schlecht. Schließlich traten immerhin drei deutsche Teilnehmer im letzten Duell des Everest Poker One 2011 an. Neben Julian Kabitzke gesellten sich auch Alexander Debus und Marc Sander zu den finalen Spielern, doch keiner konnte dem Profispieler das Wasser reichen.
Der Champion war nach dem Turnier sichtlich erfreut über seinen Sieg und fand nur gute Worte über die Veranstalter und das Event selbst. Laut seiner Aussage, waren die Dealer äußerst professionell und auch das Turnier selbst konnte mit einer sehr angenehmen Atmosphäre bestechen. Was seinen Sieg anging, so sagte Julian Kabitzke, dass er einfach einen guten Kartenlauf gehabt hatte und ihm wohl dieser Umstand die entscheidenden Vorteile verschafft. Nichtsdestotrotz ist Kabitzke natürlich auch ein hervorragender Pokerspieler und weiß sehr wohl, worauf es bei einem solchen Turnier ankommt.
Sieht man sich einmal die Teilnehmerliste des Everest Poker One an, so kann man wirklich sagen, dass sich in Monte Carlo einige der besten Pokerspieler der Welt eingefunden hatten. Selbstverständlich kamen zahlreiche Spieler des Profiteams von Everest Poker und ließen es sich nicht nehmen, ihr Glück im Everest Poker One zu versuchen. Tobias Wagner, Tobias Reinkemeier und Heinz Kamutzki sind nur einige wenige der bekannten Namen, die man in Monte Carlo lesen konnte.
Für den Sieger Julian Kabitzke war es übrigens das erste große Live-Event und so ist sein Gewinn sozusagen ein Sieg in zweierlei Hinsicht. Den zweiten Platz belegte interessanterweise ebenfalls ein deutscher Spieler, Alexander Debus, welches sich über einen Scheck von 170.000 Euro freuen konnte.
Wir jedenfalls gratulieren allen Gewinnern des Everest Poker One 2011 und freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr!
Das Everest Poker One hat das erste große Event absolviert 25 April 2011
Am Karfreitag wurde es für die Spieler desEverest Poker One zum ersten Mal so richtig spannend. An diesem Tag ging nämlich das erste große Event aus dieser Reihe über die Bühne und es fanden sich insgesamt 221 Spieler in Monte Carlo ein, um diesem Turnier zu frönen. Ausgespielt wurde eine garantierte Summe von einer Million Euro und so konnten sich die Teilnehmer auf ansehnliche Preise freuen. Für die Teilnahme an diesem Event war ein Buy-In von 5.300 € gefordert, und so musste jeder Interessent, der sich einen Sitz sichern wollte, erst einmal tief in die Tasche greifen, wenn er sich den Platz nicht schon auf einem anderen Weg geholt hatte. Wer ein bisschen rechnen kann, dürfte schon wissen, dass sich allein durch die bezahlten Buy-Ins schon der garantierte Preispool zusammengestellt hat.
Die großartige Turnierreihe von Everest Poker sorgte schon vor dem Start für Aufsehen und auch der Veranstaltungsort in Monte Carlo zollt dem Event den gebührenden Respekt. So fanden sich die Spieler im Sporting Club Monte-Carlo ein, und trafen im Salle des Palmiers aufeinander. Und die Spieler sind wahrlich erbitterte Gegner, da auf die 21 Besten wenigstens ein Preisgeld von 10.000 Euro wartet, welches sich je höher der Rang ist, noch beträchtlich steigert. Der glückliche Sieger, der am Ostermontag den ersten Platz macht, darf sich dann über sage und schreibe 300.000 Euro freuen.
Wie zu erwarten haben sich zahlreiche Spieler mit Rang und Namen in Monte Carlo eingefunden und so sind neben den Profispielern von Everest Poker auch noch einige andere bekannte Spieler zu sehen. Die anfängliche Liste der Teilnehmer umfasste dabei Spieler wie Tobias Reinkemeier, Kenny Hallert, Markus Lehmann und Kevin McPhee. Dies ist natürlich nur ein sehr kleiner Auszug aus der Liste der namhaften Spieler beim Everest Poker One in Monte Carlo.
Von den insgesamt 221 Spielern, die sich zu Beginn eingefunden hatten, sind nach dem ersten Tag nur 76 übrig und so hat sich die Dichte der Teilnehmer schon nach 24 Stunden arg geschmälert. In den frühen Samstag Nachmittag haben sich dann lediglich 23 Spieler retten können und so nähert sich dieses dezimierte Feld nun langsam aber sicher der heißen Phase.
Der Ostersonntag dürfte dann noch einmal sehr spannend werden. Man darf sich also auf das Duell der Osterhasen freuen!
Pokerstars und Full Tilt Poker können die Auszahlungen starten 24 April 2011
Wie bereits gestern berichtet, hat das US-Justizministerium dem Vorhaben zugestimmt, den einstigen US-Spielern von Pokerstars und Full Tilt Poker ihr Geld auszuzahlen. Zu diesem Zweck haben die beiden online Poker Anbieter nun wieder Zugang zu ihren Websites erhalten. Für den dritten betroffenen Anbieter, Absolute Poker gibt es noch keine Absprache, es wird aber die gleiche Vereinbarung in naher Zukunft angestrebt.
Der Hintergrund liegt dabei im sogenannten schwarzen Freitag. An diesem Tag von einer Woche wurden drei der größten online Poker Anbieter vom FBI besucht und es hagelte Haftbefehle. Vorgeworfen wurde den insgesamt 11 Beklagten von Pokerstars, Full Tilt Poker und Absolute Poker, Bankbetrug, Geldwäsche und illegales Glücksspiel betrieben zu haben. Vor allen Dingen gerieten die Gründer der drei Unternehmen ins Visier des FBI’s, da diese offensichtlich die Drahtzieher der ganzen Geschichte waren.
Als Folge des schwarzen Freitags wurden alle Websites der Anbieter gesperrt und mit einer FBI-Warnung versehen. Im Zuge der Schadensbegrenzung für die betroffenen US-Spieler wurde nun letzten Mittwoch durch das US-Justizministerium entschieden, dass die Unternehmen mit den Auszahlungen der getätigten Einlagen beginnen dürfen. Nichtsdestotrotz ist und bleibt der Betrieb aller betroffenen Websites illegal und es dürfen auch keine Interaktionen mehr mit US-Spielern getätigt werden.
Interessanterweise wurde nun von offizieller Seite der Justiz klargestellt, dass zu keinem Zeitpunkt die Konten der Spieler betroffen gewesen seine. Lediglich die Websites wurden gesperrt, die Anbieter wären aber trotzdem in der Lage gewesen, die Auszahlungen zu veranlassen. Pokerstars, Full Tilt Poker und Absolute Poker argumentierten jedoch damit, dass sämtliche Auszahlungsmethoden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zur Verfügung gestanden hätten und so eine Auszahlung schlichtweg nicht machbar gewesen wäre. Nun gut, wie man es auch dreht und wendet, nun haben sich Justiz und Unternehmen endlich geeinigt und so den Weg geebnet, den US-Spielern ihr Geld wiederzugeben.
Außerdem wurde auch von offizieller Seite her erklärt, dass die Websites von Pokerstars.com, FullTiltPoker.com und Absolute Poker, die nicht dem amerikanischen Markt angehören, weder von der Anklage noch von der Sperrung betroffen seien.
Da nun die .com-Seiten für die Unternehmen wieder geöffnet wurden, braucht es natürlich einen unabhängigen Beobachter, der darauf achtet, dass von allen Seiten die Bedingungen eingehalten werden. Dieser wird in den nächsten Tagen bestimmt.
Pokerstars und Full Tilt Poker erzielen eine Einigung 23 April 2011
Für die Spieler von Pokerstars und Full Tilt Poker zeigt sich nach Tagen des Bangens endlich ein wenig Licht am Ende des Tunnels. So konnten die Anbieter für online Poker sich am vergangenen Mittwoch mit dem Justizministerium der USA einigen und ein Abkommen über das Verhalten bei offenen Auszahlungen treffen. Zwar blieben auch an diesem Tag noch sehr viele Fragen ungeklärt und doch scheint es so, als hätten die Auszahlungen bei Pokerstars und Full Tilt Poker an bestehende US-Spieler begonnen.
Diese Nachricht dürfte einigen US-Spielern einen Hauch der Erleichterung auf das Gesicht gezaubert haben. Schließlich bedeutet diese Einigung für sie, dass sie das Geld, welches sie den beiden Pokeranbietern anvertraut hatten hoffentlich zurückbekommen. Außerdem zeigt das Justizministerium der USA auf diese Weise, dass eine Zusammenarbeit mit den beiden Anbietern angestrebt wird, damit keiner der Spieler sein Geld verliert. Übrigens dürfen sowohl Pokerstars als auch Full Tilt Poker zum Zweck der Auszahlungen die momentan gesperrten Internetseiten Pokerstars.com und FullTiltPoker.com nutzen.
Damit diese Vereinbarung in Kraft treten konnte, mussten bei Anbieter versichern, jegliche Aktionen auf dem US-Markt zu unterlassen. Dazu gehört auch, dass Pokerstars und Full Tilt Poker weder US-Spieler zulassen und auch keine Einzahlungen von bestehenden US-Spielern annehmen.
Übrigens hat das US-Justizministerium im gleichen Atemzug auch grünes Licht für alle nicht-amerikanischen Spieler gegeben. So erklärte das Ministerium ausdrücklich, dass alle Spieler, die nicht aus den USA kommen nicht betroffen seien, und aus diesem Grund auch das Angebot von Pokerstars.comund Full Tilt Poker nutzen könnten.
Nichtsdestotrotz stellt die Auszahlung der Beträge an die unzähligen US-Spieler immer noch eine schwierige Sache zu sein. So hat Full Tilt Poker nur wenige Minuten nach dem Treffen mit dem US-Justizministerium, dass die Auszahlungen nun zwar möglich seien, es jedoch keine Methode gäbe, die dies auch in der Realität durchführbar mache. Schließlich wurden durch offizielle Seiten der USA sämtliche Wege versperrt und man zeige sich auch nicht im geringsten geneigt, wenigstens eine dieser Methoden wieder freizuschalten. Es stellt sich also die Frage, wie Pokerstars und Full Tilt Poker den US-Spielern ihr Geld zurückgeben sollen, wenn es keinen offenen Weg dafür gibt!
Des Weiteren scheint die gleiche Einigung auch mit Absolute Poker in greifbarer Nähe. Die Frage ist nur, ob das US-Justizministerium sich zu diesem Schritt durchringen kann. Schließlich hat sich Absolute Poker unter der Leitung von UB.com bis jetzt nicht dazu entscheiden können, US-Spieler nicht mehr zuzulassen. Zwar werden keine Ein- und Auszahlungen zugelassen und doch dürfen US-Spieler weiterhin dort verkehren.
Die Pokergemeinschaft ist auf jeden Fall zufrieden mit der jetzigen Einigung, da schließlich die Spieler die Opfer in diesem Fall sind. Und da ist es nur recht und gut, diesen wenigstens ihren Einsatz wiederzugeben!
Die Beklagten des schwarzen Freitags plädieren auf “Nicht schuldig” 22 April 2011
Die Aussage, die Bradley Franzen am Montag vor dem US-amerikanischen Richter Frank Maas in einem Gericht in Manhattan gemacht hat, ist eindeutig. “Nicht schuldig Euer Ehren” waren die Worte, die er gebrauchte und so steht fest, es dürfte ein langwieriger Prozess für alle Beteiligten werden. All jenen, die sich nun fragen, wer Bradley Franzen ist, sei gesagt, er ist einer von insgesamt 11 Personen, die am vergangenen Freitag verhaftet wurden. Ihnen wird vorgeworfen, Bankbetrug, Geldwäsche und illegales Glücksspiel betrieben zu haben. Am Montag nun hat das FBI Bradley Franzen dem Richter vorgeführt.
Für den 41-jährigen Franzen, der Wohnsitze in Illinois und Costa Rica hat, dürfte es nun eng werden. Er wird beschuldigt, als Vermittler zwischen den online Poker Anbietern und diversen Banken. Aus dieser Arbeit ergeben sich eine große Anzahl von Unstimmigkeiten, die zu den genannten Vorwürfen führen. Nun musste Franzen sich offiziell zu der Anklage äußern und wies wie bereits erwähnt jegliche Schuld von sich. Das Gericht ließ ihn gegen eine Kaution von 200.000 USD frei, welche mit einer Bürgschaft auf das Haus seiner Eltern bezahlt wurde.
Einer der Anklagepunkte begründet sich folgendermaßen. Im Juni 2009 soll Franzen zusammen mit anderen Personen ein äußerst dubioses Geschäft auf die Beine gestellt haben. Unter dem Decknamen Green2YourGreen sollen die Beteiligten ein angebliches Großhandelsgeschäft betrieben haben, wo Kunden umweltfreundliche Produkte einkaufen konnten. Diese wiederum hatten die Möglichkeit, die genannten Produkte als Kommissionsware weiterzugeben. Im Zuge dieses dubiosen Geschäfts stellten die Beklagten eine Website online, welche bis zum heutigen Tag aktiv ist.
Doch der sogenannte schwarze Freitag hat auch noch andere Personen mit Handschellen konfrontiert. So geriet auch der Gründer von Pokerstars, Isai Scheinberg ins Fadenkreuz der Ermittler, ebenso wie der Gründer von Full Tilt Poker, Ray Bitar. Und auch die Mitbegründer von
Doch nicht nur die eben erwähnten Personen sehen sich als Opferlamm, sondern auch einer der Buchhalter, Chad Elie bekannte sich letzten Dienstag als unschuldig vor einem Gericht in Manhattan. Übrigens hat der Verteidiger von Chad Elie schon jetzt eine Festplatte als Beweisstück übergeben, was den vorsitzenden Richter ziemlich erstaunt hat.
Das Justizministerium der USA hat noch am gleichen Tag die Websites aller betroffenen Firmen gesperrt. Wer sich also auf Pokerstars.com, FullTiltPoker.com, AbsolutePoker.com, UB.com oder auch UltimateBet.com reinklickt, sieht sich sofort einer dicken FBI-Warnung gegenüber. Des Weiteren lassen Pokerstars und Full Tilt Poker ab sofort keine US-Spieler mehr zu. Absolute Poker und UB hingegen erlauben US-Spielern weiterhin den Zutritt, nehmen jedoch keine neuen Spieler aus den USA mehr an. Auch werden momentan keine Ein- und Auszahlungen bearbeitet.
Nichtsdestotrotz fahren die nächstgroßen Pokeranbieter Bodog, das Cake Poker Netzwerk und das Yatahay Netzwerk weiterhin damit fort, US-Spieler auf ihren Websites verkehren und spielen zu lassen. Einzig und allein Victory Poker, ein Mitglied des Cake Poker Netzwerkes hat den Antrag gestellt, US-Spieler zu sperren und leitet seither alle Spieler aus den USA direkt zu Cake Poker um.
Es zeigt sich schon, die Verunsicherung ist auf allen Seiten groß und die Ereignisse passieren fast schon im Stundentakt. Schauen wir mal, was in den kommenden Wochen passiert!
Der schwarze Freitag bringt auch Chancen 21 April 2011
Auch wenn die US-Spieler jetzt bei Pokerstars und Full Tilt Poker das Nachsehen haben, können sich weltweit alle Spieler freuen, die nicht aus den USA kommen. Diese können nämlich nun die guten Seiten eines solchen Vorfalls erfahren und die Früchte ernten, die daraus entstehen.
Einige der größten und bekanntesten Anbieter für online Poker haben nun die Preispools für Turniere sowie die Bonusse für Spieler, die nicht aus den USA kommen angehoben, was natürlich zu einer komplett neuen Perspektive auf die Dinge der vergangenen Tage zulässt. So haben 888 Poker, Titan Poker, Party Poker, William Hill Poker und Chilli Poker die Preisgelder und Bonusse sogar verdoppelt!
Allen voran hat sich 888 Poker aufgemacht, die Gewinnchancen für alle verbliebenen Spieler zu versüßen. Sogar vor dem Flaggschiff ihrer Turniere haben sie nicht haltgemacht und haben das Sonntagsevent nun zum 1.000.000 USD Guaranteed umgewandelt. Übrigens hat sich 888 Poker einer Entscheidung der Verwaltung gebeugt, als im Jahr 2006 UIGEA in Kraft trat und haben ihren Pokerraum ab diesem Zeitpunkt für US-Spieler gesperrt. Diese Entscheidung kommt ihnen nun wieder zugute, da sie sich damit die Option offen gelassen haben, wieder auf dem US-Markt tätig zu werden, sollte dieser wieder geöffnet werden. In diesem Zusammenhang war erst vor Kurzem die Rede von einer Genehmigung der Nevada Gaming Commission, welche es 888 Poker ermöglicht, mit der bekannten Ceasar’s Entertainment Corporation zusammenzuarbeiten.
Und auch Titan Poker, der Vorzeige-Pokerraum des iPoker-Netzwerkes hat sich die Gelegenheit zunutze gemacht. So hat Titan Poker zum einen den Ersteinzahlungsbonus für neue Spieler von 100% auf 200% verdoppelt und bietet so nun bis zu 1000 USD Bonus auf die erste Einzahlung an. Als Zeichen der Stabilität in solch stürmischen Zeiten hat der Anbieter außerdem noch rund 100.000 USD auf die Guaranteed-Turniere verteilt.
Wer übrigens bei Pokerstars oder Full Tilt Poker den VIP-Status genießt, kann sich ab sofort bei Titan Poker anmelden und dort mit einem gleichwertigen Status beginnen.
Und auch andere Mitglieder von iPoker haben sich dem Wind angepasst und Veränderungen vorgenommen. So bieten zum Beispiel William Hill Poker und Chilli Poker nun auch einen doppelten Ersteinzahlungsbonus von 200% an, wobei dieser bis zu 1.000 USD betragen kann.
Außerdem hat sich Chili Poker eine ganz besondere neue Aktion einfallen lassen. Bei der sogenannten “Purple Day Aktion” können Spieler die Treuepunkte von Spielern der betroffenen Pokerräume kaufen und sich so das entsprechende VIP-Level erkaufen.
Selbstverständlich hat sich auch Party Poker den Zeichen der Zeit gebeugt und einige Neuerungen in die Wege geleitet. So wurden einige sehr nette Anreize geschaffen, um den Absprung von Pokerstar oder Full Tilt Poker zu erleichtern. Wer zum Beispiel eine Einzahlung vornimmt und dabei den Code 100PARTY benutzt, erhält einen Bonus von 100% oder bis zu 100 USD obendrauf. Auch wurde die Anzahl der täglichen Qualifikationsturniere für die WSOP erhöht und es gibt nun garantiert jeden Tag eines der Pakete zu gewinnen. Bestehende Kunden, welche bereits den VIP-Status erreicht haben, können sich nun zum sogenannten “Palladium” hochspielen.
Umsehen lohnt sich also momentan auf jeden Fall, denn die verbliebenen Pokerräume wissen sich zu helfen und zu verführen!
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